DevOps

Was ist eine CI/CD-Pipeline?

Kurz gesagt

Eine CI/CD-Pipeline automatisiert den Weg von einer Codeänderung bis in den produktiven Betrieb: Build, Tests und Deployment laufen automatisch statt von Hand. CI steht für Continuous Integration, CD für Continuous Delivery oder Deployment.

Definition

Eine CI/CD-Pipeline ist eine automatisierte Abfolge von Schritten, die eine Codeänderung durchläuft, bevor sie live geht: Der Code wird gebaut, automatisch getestet und anschließend in eine Umgebung ausgeliefert. Ohne Pipeline übernimmt ein Mensch jeden dieser Schritte von Hand, mit allen Verzögerungen und Fehlerquellen, die das mit sich bringt.

Was CI und CD bedeuten

CI, Continuous Integration, sorgt dafür, dass jede Codeänderung sofort automatisch gebaut und getestet wird, statt erst kurz vor einem Release. CD steht je nach Ausbaustufe für Continuous Delivery, die Änderung ist jederzeit auslieferungsbereit, oder Continuous Deployment, sie geht ohne manuellen Freigabeschritt automatisch live.

Warum das den Unterschied macht

Ohne Pipeline hängt jedes Release an der Person, die weiß, welche Schritte in welcher Reihenfolge nötig sind, oft spät abends oder unter Zeitdruck. Mit einer Pipeline läuft derselbe Ablauf jedes Mal identisch, unabhängig davon, wer ihn auslöst. Das reduziert nicht nur Fehler beim Deployment, es macht Releases so selbstverständlich, dass ein Team mehrmals täglich statt einmal im Monat ausliefern kann.